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Fantasy Filmfest: 1999
#0

ANGEL OF THE NIGHT: Dänemark 1998
 
Drei Worte: Wild. Witzig. Überraschend.
ANGEL OF THE NIGHT nähert sich der Vampirthematik mal von einer etwas anderen Seite. Es gibt mehrere Ebenen die dann langsam zusammenlaufen. (Verrate hier absichtlich nichts!) Die Story ist abgefahren, enthält einiges an Neuem und ist rasant bis zum Schluß. Ein absolutes Highlight und unbedingt sehenswert.


Fantasy Filmfest: 1999
#1

BALISTIC KISS: Hong Kong 1998
 
Gut gemachter Actionstreifen um einen etwas anderen Killer. Ruckartige Kamerafahrten und stimmungsvolle Bilder machen den Film zu einem unterhaltsamen Erlebnis. Nebenbei gibt's noch sowas wie eine Homage an LEON und so treffende :) Charakterbeschreibungen des "Helden" wie etwa "Bruce Schwarzenegger". Durchaus empfehlenswert.


Fantasy Filmfest: 1999
#2

BEOWULF: USA 1998, Christopher Lombert, Götz Otto
 
Doof.

Ich habe lange überlegt, ob ich dem Adjektiv noch was hinzufügen soll ... Vielleicht hätte ich den anderen Lombert Film nicht so gut wegkommen lassen sollen ...
Eins gleich zu Anfang, die Grendel Story bei Voyager "HEROES & DEMONS" ist um einige Klassen besser als dieser Film.
Der Film wirkt wie ein Endzeit-Fantasy. Viel Leder und Stahl, alte Waffen, Nachtsichtgeräte, Reißverschlüsse, arabische Klänge und Techno (?) Sounduntermalung. So ungefähr wirkt das Ganze.
Sehenswert die ersten 10 Minuten. C. Lombert goes Martial Arts. Beängstigend, was der alte Mann da alles leisten muß ... Wenn ich nur wüßte, ob die den Film ernst meinen oder nicht. Der Film hat unter anderem die schlechtesten Trickaufnahmen eines Schlosses, die ich in den letzten Jahren gesehen habe, und da kann auch das nur mit einem Fischnetz (?) bekleidete Mädel nicht über die Lücken in Handlung, Dialogen und Story hinwegtäuschen .... <sarkastisch> Die Dialoge würden teilweise Bud Spencer und Terence Hill die Schamesröte ins Gesicht treiben. </sarkastisch> Und Götz Otto war in James Bond viel besser. Stellen sich für mich die Fragen, was soll dieser Film, warum sagt Lombert nicht, daß er Connor McLeod ist und wer hat den Jungs erlaubt eine so schöne Sage dermaßen zu versauen? BTW: Das Monster (GRENDEL) ist einfach nur undeutlich. Dinge, die Jack Arnold *niemals* in schwarzweiß gedreht hätte, werden hier schlecht in Farbe umgesetzt. Enttäuschend und langweilig - auch wenn die Mädels hübsch waren.
FAZIT: BEOWULF - es *darf* nur einen geben!



Fantasy Filmfest: 1999
#3

BLAIR WITCH PROJEKT: USA 1999
 
Gleich zu Anfang: Er hat mir ***überhaupt*** nicht gefallen. Habe ihn mir nur wegen der Newsgroupberichte angesehen und das war offensichtlich <grummel> ein Fehler </grummel>.
Ich muß fairerweise vornewegschicken, daß ich vor Filmstart bereits mehr als sechs Stunden im Kino verbracht habe.
Zur Story: 3 Personen (2 Kerls, ein Mädel) wollen eine Doku über eine Hexengeschichte drehen. Das machen sie dann - dummerweise - auch. Und es passiert ihnen alles, was den Nasen in den Gerüchten auch passiert ist.
Wie überraschend. Sie verlaufen sich, und - passiere was wolle - sie filmen sich immer, auch wenn eigentlich *GAR KEINE* Zeit dafür ist. [Eine Anologie gibts hierzu in STAR TREK: Immer dann, wenn nur noch Sekunden zur Vefügung stehen, fängt eine manchmal langwierige Diskussion an. Mit dem Unterschied, daß es bei STAR TREK Spaß macht.] Ende vom Lied - sie versagen und gehen drauf, wobei wir wieder am Anfang des Filmes sind.
3 Nasen, die sich aufmachen das Fürchten zu Filmen, es machen, von der Bildfläche verschwinden und ihr Bildmaterial 4Jahre später gefunden wird, was den eigentlichen Film darstellt. Supergut - naja, nicht für mich.
Die Idee fand ich prima, die Kamera (verwackelte S8; mal sw, mal Farbe) sieht zwar schweinemäßig dokumentarisch aus, aber nach 30 Minuten nervts und Sielmanns Expeditionen ins Tierreich sind mir da lieber. (Es gibt leider auch einige häufig längere Szenen - die völlig schwarz sind und nur Stimmen aus dem Off kommen, hier hätte Ed Wood sicherlich noch was lernen können.) Dazu kommt, dass sich die Protagonisten (oder hier vielleicht doch besser Antagonisten?) saudoof anstellen.
Frage: Wenn jemand zu blöd ist eine Karte zu lesen, würdet ihr dieser Person einen Kompaß und die Deutung desselben anvertrauen, wenn ihr drauf angewiesen wärt? Nun, in diesem Film wirds gemacht, und falls die diesen Film ernst nehmen, dann kann das nur bedeuten: Jungs, gebt den Mädels keine Karten in die Hand, die können das ohnehin nicht verstehen. <galant> Eine Aussage von der ich mich persönlich natürlich distanziere. </galant> Und ganz nebenbei: Das lustige Mädel, das die ganze Zeit völlig unmotiviert filmt, nervig rumkreischt, zu blöd ist eine Karte zu lesen und das Taktgefühl einer Druckmaschine hat, hätte ich ohnehin spätestens am zweiten Tag an einen Baum gebunden, im Fluß ertränkt oder ihr zumindest die Kamera weggenommen.
Ich hoffe, ich habe jetzt niemandem auf die Füße getreten. ;-) Falls doch, einfach eine Frustmail an mich. Sonst: Finger weg. Der Film ist nicht spannend - im Gegenteil - er nervt.


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#4

BRIDE OF CHUCKY: USA 1998
 
Yeeeehaaaaaah. Mal wieder ein Sequel. Mittlerweile scheint es ein zwingendes Muß zu sein, dass Sequals Comedys werden. Das ist hierbei nicht anders ... Wobei ich zugeben muß, dass hier ein gelungener "Party-Fun-bloß-nicht-nüchtern-und-alleine-ansehen" Film herausgekommen ist. In die Story haben sie einiges an absichtlich witziger Selbstironie eingebaut und das tut dem Film gut. Und manche Situationen wie etwa "Truck meets pedestrian at 80 mph on the highway" fordern Effekte geradezu heraus ... Die Effekte sind durchaus schön gemacht und wie gesagt der Film bringt nichts wirklich Neues, kann aber, vorausgesetzt, die richtigen Leute sehen ihn mit an, richtig Spaß machen ...


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#5

DECADENCE:
 
Ein Kannibalenfilm aus der Schweiz? Yep, das gibts. Abgefahren, splattrig, lustig und absolut trashig. Macht über weite Strecken sehr viel Spaß. Allerdings nicht alleine ansehen ....
Zur Handlung ist nicht viel zu sagen, nur, dass so gut wie kein Clicheé ausgelassen wird und das - verbunden mit den Laienschauspielern (wirklich nicht abwertend gemeint) - macht den meisten Teil des Films über einen Heidenspaß, wenn ich auch das Gefühl hatte, das die Crew gegen Ende des Films Angst vor der eigenen Courage bekommen und versucht hat, den Film noch einmal vom völlig abgefahrenen auf ein normaleres Gleis zu kriegen. Möglicherweise habe ich aber auch einfach das Ende nicht verstanden. Der Film ist jedenfalls sehr, sehr schräg und macht Spaß / kann Spaß machen - wer sowas mag.


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#6

DROP DEAD GORGEOUS: USA 1999
 
Zugegeben, das Thema "Teenie Schönheitswettbewerb" klingt allenfalls langweilig, aaaaaber ....
Was hier abgeht kann nicht anders als "Party-Film" bezeichnet werden. Es ist schon eine Weile her, dass ich dermaßen gehäuft geballte Bösartigkeiten in Dialogen genießen konnte. Den Film unbedingt im Original ansehen! Und die Besetzung ist auch hervorragend gewählt. Denise Richards, die - wie ich finde - schon in Starship Troopers und und Wild Things überzeugend das Biest gegeben hat, legt hier noch einen drauf und ist wirklich in Topform. Nicht anders Kirstie Alley, die ihre Mutter spielt. Tipp bei diesem Film: Ansehen und Spaß haben.


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#7

EXISTENZ Kanada / UK 1998
 
David Cronenberg is back! Ein richtig toller Film. So überraschend hätte Matrix sein können, wenn man es geschafft hätte die Story durchzuziehen. Cronenberg bringt es geschickt fertig, Wirklichkeit und Phantasiewelten mehrfach miteinander zu verschmelzen.
Wer ist wer und was ist was?
Und vor allem wann ist was was?
Gibt es überhaupt noch etwas Echtes? Hervoragende darstellerische Leistungen von Ian Holm, Willem Dafoe, Jude Law und Jennifer Jason Leigh. Und natürlich hat Cronenberg auch wieder reichlich - seiner etwas anderen - Ästhetik mit dabei. Ansehen!


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#8

FEVER: USA 1999
 
OK, ich mach es ganz kurz. Atmosphärisch schön gemacht, aber mir hat ein bisschen der Pep gefehlt, der ganze Film wirkte auf mich sehr langsam und langatmig, dazu kommt, dass ich die Filmstory für recht durchsichtig halte.


Fantasy Filmfest: 1999
#9

GET SHORTY, oder das Kurzfilmprogramm
 
  • HAPPY DAYS (Spanien): Abgefahren und unterhaltsam mit einem überraschenden Ende ...
  • BRUTALOS (Schweiz): Story nach einer wahren Begebenheit. Hmm, war nicht mein Ding.
  • SANDLAND (Deutschland): Oha, witziger Kurzfilm mit ganz tollen Rechneranmiationen, die mich dann aber doch irgendwie seeehr stark an Tim Burton's "NIGHTMARE BEFORE CHRISTMAS" erinnert haben. Trotzdem: Schön gemacht.
  • RUBEN (UK): Suizid einmal etwas anders ... Der Mehrheit hat dieser Film besser gefallen als mir.
  • FULL-FEEDBACK (Deutschland): Hmm, die meisten deutschen Schauspieler sollten nicht versuchen englisch zu sprechen und so zu tun als könnten sie es. Nehmt Euch ein Beispiel an Arnold, oder Sylvester (ist zwar nicht deutsch, spricht aber auch kein englisch - nicht mal mit Akzent). Wieder so'ne Cyberstory. Unterhaltsam.
  • PSYCHO TOO (USA): Eine neue Version der Psycho Duschszene ... hmm, also Ende vom Lied: zwei Frauen duschen zusammen. That's it. Da bleib ich doch lieber beim Original das ist auch sw, aber spannender, denn beim Original war der Kamermann auch besser. ;-)
  • DIRT (USA): Es geht wie der Titel schon sagt um Dreck. Naja ...
  • EYE FOR AN EYE (Finnland): Fies aber witzig.
  • MORE (USA): Unbedingt ansehen! Eine Oscar-Nominierung hat Mark Osborne bereits. Berechtigt. Wem Wallace & Gromit gefällt, der wird MORE lieben.
  • EXPLODIERT (Deutschland): Eine X-Files Variante mit den Agenten Frank Müller und Dörte Skulski. Witzig.
  • DER RABE (Deutschland): Eine - leider viel zu - freie Interpretation von E.A. Poe. Gelesen von H. Poetsch (der
  • wirklich klasse ist.)



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#10

IN DREAMS: Sneak Preview
 
Genaue Daten habe ich zu dem Film nicht. Es geht um eine Frau, die Visionen hat, deren Tochter ermodet wird, und der niemand ihre Visionen glaubt. Sie landet in der Klapse, kriegt haufenweise gute Ratschläge von Leuten die sich selbst in einer Telefonzelle verlaufen würden, und zusätzlich Drogen, die ihr anscheinend helfen sollen ...
Teilweise sehr schöne Bilder und viele Szenen die mich ganz stark an WENN DIE GONDELN TRAUER TRAGEN erinnert haben. Ob's an den ertrinkenden Kindern liegt? Wer weiß. Der Film war spannend gemacht, ist allerdings kein Film, den ich mir unbedingt im Kino ansehen würde, dafür war er mir etaws zu abgefahren, trotz der allseits verwendeten und bekannten Motive.


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#11

INTRUDER: Hong Kong 1997
 
Story: Mittels eines Mordes schafft es eine Chinesin illegal nach Hongkong einzuwandern. Dort unternimmt sie weitere Morde um ihrem Mann ebenfalls die Einreise zu ermöglichen ... Schauspielerisch sehr überzeugend dargeboten und mit einigen Schock/Matsch/Rot-Effekten hat es der Film doch nicht geschafft, mich so richtig in seinen Bann zu ziehen ... Spannend und tut nicht weh.


Fantasy Filmfest: 1999
#12

LIGHTHOUSE: UK 1999
 
Ein Boot das Sträflinge transportiert läuft - wegen eines defekten Radars - auf ein Riff und sinkt. Einige der Besatzungsmitglieder und natürlich auch einige Sträflinge retten sich auf die nahe - aber vom Land, wie könnte es auch anders sein, weite entfernte - Leuchtturminsel. Dumm ist nur, dass unter den Geretteten auch ein ein Serientäter ist, der von seinen Opfern Körperteile sammelt ... Und nachdem er die Leuchtturmbesatzung aufgeteilt hat, wendet er sich dem Rest zu .... Hmm, naja. Klingt ein bisschen wie EVIL DEAD meets THE FOGHORN meets BACKSTABBED. Der Film ist recht durchsichtig, aber dennoch hat er sehr viele, beklemmende Momente und der Sound (Regen, Axtschläge auf Stahlplatten und ein sinkendes Schiff) ist mehr als nur satt. Ein unterhaltender Film, der aber leider keine neuen Einsichten bietet. Nice to see, but that's it.


Fantasy Filmfest: 1999
#13

OFFICE KILLER: USA 1997
 
Eine Angestellte eines Büros - die einzige beschäftigte graue Maus - bringt ganz durch Versehen (wirklich) einen Mitarbeiter um sein Leben. Die Entsorgung der Leiche scheint ihr darauf derart Spaß zu machen, dass sie beschließt, den Rest der Belegschaft unauffälig gesundzuschrumpfen.
Der Film ist unterhaltsam, aber es fehlt irgendwo noch etwas Schwung und der letzte Kick.


Fantasy Filmfest: 1999
#14

PLUNKETT & MACLEANE: UK 1999
 
Eins zu Anfang. Fast alle auf dem Festival fanden diesen Film *SUPER* und ähnliches. Hmm, dem kann ich mich nur zum Teil anschließen. Toller Auftakt, nette Szenen, aber ...
Story: Irgendwann 17hundertirgendwas. Zwei ungleiche Chraktere führt das Schicksal zusammen, einen verarmten Gentleman und einen intelligenten Bürgerlichen, die beide mit dem Gesetz in Konflikt gekommen sind. Gemeinsam beschließen sie, die Reichen zu bestehlen und das tun sie dann auch. Schöne Bilder und nette Charakterstudien, aber die Musik finde ich nicht so passend, bei SHALLOW GRAVE und TRAINSPOTTING war's OK, ist ja schließlich auch unser Jahrhundert, aber 17hundertebbes, das hat mir nicht so gefallen. Und noch was: Die Kanalisation in der gezeigten Art nehme ich denen einfach nicht ab, zumindest nicht für die Zeit, in der der Film spielen soll.
Lange Rede - kurzer Sinn: Ein Film der unterhaltsam ist, aber nicht unbedingt lange im Gedächtnis bleiben wird.


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#15

POSESSED: Dänemark 1999
 
Und noch mal die Skandinavier. Einer meiner Tipps dieses Jahr. Was macht ein Virologe, dem ein Patient unterkommt, der einen ansteckenden, tödlichen Virus hat und stirbt, er diesen Touristen, bzw. dessen Rückenmark aber gleichzeitig nicht richtig untersuchen kann, weil die Leiche zurück nach Rumänien überführt wird? Aus Rumänien erhält er die Information, dass dort ein Junge anscheinend vom gleichen Virus befallen worden und gestorben ist. Einfache Frage. Er begibt sich nach Rumänien, um dort eine Rückenmarkprobe zu entnehmen. Dummerweise ist der Leichnahm bereits verbrannt. Bleibt nur noch das Grab des Jungen, dessen Eltern sich allerdings weigern ... Und zu allem Überfluß reist noch ein zwielichtiger Pfarrer (Udo Kier) durch die Weltgeschichte und wirft Molotov-Cocktails ...
Gelungen! Mehr kann ich dazu nicht sagen.


Fantasy Filmfest: 1999
#16

RAVENOUS: USA 1999, Guy Pearce, Robert Carlyle, David Arquette
 
Das Thema Kannibalismus ist - meines Wissens - so noch nie in einem Westerm vorgekommen. Demnach begibt sich Ravenous auf neues Terrain. Der Film ist spannend an manchen Stellen beklemmend und ich weiß mittlerweile auch, dass Musik mit Banjo ganz schön nervenaufreibend sein kann ...
Der Film ist klasse gemacht und Vegetarier wird's freuen, die können hinterher sagen: "Ich hab's ja schon immer gesagt." Und dann können sie nur hoffen, daß die anderen den Film auch so wie sie aufgefaßt haben wie sie und nicht etwa auch in ihrer eigenen Meinung bestärkt worden sind. Unbedingt ansehen. Soll ab 2.9.99 laufen wobei ich fürchte, dass die deutsche Synchro den Film wieder totsynchronisieren wird.


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#17

RESURRECTION: Kanada / USA 1999
 
Aha, mal wieder ein Film mit Christopher Lambert - eigentlich kein gutes Zeichen, waren seine Filme doch in den letzten Jahren fast immer Garanten für Filme, die man schlicht auch hätte besser machen können. Diesmal geht es um einen Serienkiller, der religiös motiviert (oh, wie neu) die Teile seiner Opfer sammelt, um einen neuen Körper zusammenzubasteln (grob verkürzt). Überraschend waren hier für mich die Szenen, in denen die Kamera auf die Extremitäten der Opfer, bzw. die fehlenden Extremitäten der Opfer zielte. Mag sein, dass sich hier der kanadische Einfluß etwas bemerkbar machte, die Jungs trauen sich ja ohnehin etwas mehr, als die Freunde der mehr als 50 Staaten. Bei den Dialogen werden allerdings wieder mal alteingesessene Klischees (oder Clicheés?) bemüht - Pathologe mit lockeren Sprüchen, guter Bulle der das nicht witzig findet. Der Film hat mich - trotz der bekannten Story - angenehm überrascht und es gibt einige spannende und überraschende Wendungen und einige Dialoge sind wirklich gelungen. Und noch was unpassendes zum Schluß: Highlander ist besser. :) Zumindest der erste ...


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#18

SLEEPLESS TOWN: Japan 1998
 
Ein Thriller um den Machtstreit einzelner Banden. Schöne Story mit tollen Bildern, einem hervorragenden Anfang und einem überraschenden Ende. Allein, mir war der Mittelteil etwas zu lang ... Für Easternfreunde sicherlich sehenswert, aber kein Film, für späte Filmabende ....


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#19

STIR OF ECHOES: USA 1999, Kevin Bacon, Illeana Douglas, ...
 
Endlich mal wieder ein Film, der an alte Traditionen anknüpft. Keine kreischenden Teenies, die vor geschwungenen Enterhaken, Messern und / oder Chop-Sui Sticks flüchten .... Ein spannend gemachter Film, mit einigen komischen Momenten. Kevin Bacon hat mir - wie in WILD THINGS - sehr gut gefallen. Ein sehr runder und unterhaltsamer Film, obgleich ich einen etwas voluminöseren Schowdown erwartet hätte. Auf jeden Fall ein spannender, unterhaltsamer Film.
Und einer der wenigen Filme, die beweisen, dass Männer sensibler als Frauen sind. <lach>


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#20

STRANGELAND: USA 1998
 
Es ist soweit. Es gibt eine neue Sportart. Extrem Piercing. Naja, eigentlich ist es weniger eine Sportart, sondern eher eines der Hobbys von Cpt. Howdy.
Das Spannende dabei ist, dass er nicht ausschließlich sich selbst pierced - wäre auf Dauer ja auch nicht sonderlich sportlich -, sondern Fremde und vorzugsweise solche, die gar nicht wollen. Deswegen muß er sie sich fangen und in sein Haus locken - und dann gehts los. Gut, er geht nicht sonderlich zimperlich vor, und so richtig beschweren tut sich auch keiner - was vielleicht auch daran liegen kann, daß er seinen Opfern erst die Futterluke zunäht ...
Der Film ist äußerst spannend gemacht, zeigt recht wenig Details was der Spannung aber nur zuträglich ist. Wer Angst vor Spritzen oder so'nem Kleinkram hat, sollte sich diesen Film vielleicht mit so einer Sonnenfinsternis-Brille ansehen. Spannend gemacht und Robert Englund hat wieder mal eine tolle Rolle.


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#21

THE 13th FLOOR: USA 1999
 
So langsam, aber sicher gehen mir diese Virtual Realtiy und Cyberspace Filme / Spiele / Stories gaaanz mächtig auf den Keks. Nicht zuletzt deshalb, weil jeder Film / Regisseur so tut, als hätte er was unheimlich tolles, neues und bisher derart noch nie dagewesenes abgeliefert. Auch Roland Emmerich bringt mit diesem Film seinen Beitrag zu diesem Thema (der Vorspann und Abspann liest sich fast wie die Chronik der Emmerichs, oder sind die nicht miteinander verwandt?) Der Film ist solide und intelligent gemacht, die Effekte sind auch sehr schön, wobei mir die Effekte mit den grünen Laserstrahlen auf dem PINK FLOYD Open Air 1991 in Stuttgart besser gefallen haben, war auch besserer Sound, aber das ist - wie gesagt - nur meine Meinung. Der Film ist so eine Art: STAR TREK HOLODECK meets QUANTUM LEAP. Bis auf das oh so schöne Ende hat mir der Film ganz gut gefallen. Nicht zuletzt wegen einem gaaaanz hervorragenden Armin Müller-Stahl (den ich auch sehr gerne sehe.)


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#22

THE BOONDOCK SAINTS: USA 1999
 
Kurz: Dieser Film ist absolutes Pflichtprogramm. Witzig, unterhaltsam, ein sprühendes Feuerwerk über 110 Minuten. Eines der absoluten Highlights. Bleibt nur zu hoffen, dass FRANCHISE PICTURES, die diesen Film noch mal umschneiden wollen, nichts versauen ...
Von der Action und dem Spaß beim Zusehen, war dieser Film *das* Highlight. Wer skurilen Humor mag, der muß diesen Film sehen. Kinounterhaltung vom Feinsten - und ich tippe das nicht nur, weil ich vorher BEOWULF gesehen habe ...
Noch eine Sache am Rande: Ich habe es oft erlebt, dass während Filmen auf dem Fantasy Festival gejohlt und / oder geklatscht wird; während und nach dem Film. Es war für mich allerdings das erste Mal, dass Besucher *während* des Films aufgestanden sind und geklatscht haben ...
Lange Rede - kurzer Sinn: Ich fand den Film klasse und werde versuchen in möglichst schnell zu kriegen. Mein absoluter TIPP dieses Festivals (was Action, Dialoge und Spaß angeht)


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#23

THE LAKE: Schweden 1999
 
Und wieder einmal zeigen die Skandinavier, dass sie Top-Filme machen können. Ein spannender und intelligenter Thriller. Eine Frau kommt aus London in ihr Heimatdorf zurück, um den Besitz ihres Vaters, der mittlerweile offiziel für tot erklärt worden ist, zu verkaufen. Doch es ist nicht so ganz einfach. Alte Erinnerungen brechen auf und hinter der anfänglichen Freundlichkeit der Verwanden und Bekannten der Kindheit scheint mehr zu stecken ... und dann ist da auch noch der See ...


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#24

THE STORMRIDERS: HONG KONG 1998
 
Aufwendig gemachtes Fantasy-Märchen mit tollen Martial-Arts-Sequenzen. Wer so was mag ist mit diesem Film gut beraten.


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#25

TOTAL RECALL 2070:
 
Tja, da haben wir also mal wieder eine neue SF-Serie fürs Fernsehen und die beschert uns dann gleich auch noch die 387igste Bladerunner-Aufbrühung. Nebenbei sieht der Protagonist Fox Mulder verdammt ähnlich - aber das ist bestimmt Zufall - und ansonsten gibts auch nicht viel Neues ... Die Probleme mit Androiden kennt man ja auch schon von P.K. Dick und die Gesetze für Androiden / Roboter die mehrmals anklingen, hab ich - wenn ich nicht irre - auch schon mal bei Asimov gesehen, und schlechte Drehbücher sind ja auch nicht sooo gaaanz neu. Die FX waren schön, aber das ist bei einem SF mittlerweile selbstverständlich, sollte es zumindest sein. Positiv formuliert: Die Serie hat noch das Potential sich zu entwickeln ... Warten wirs also ab.


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#26

TRANCE: USA 1998, Christopher Walken
 
Ein klassischer Gruselfilm mit Christopher Walken in einer guten, wenn auch kürzeren Rolle. Spannend und mystisch. Mir wars es etwas zu mystisch. Dennoch spannend gemacht und durchaus sehenwert. Nicht *der* Kracher, aber gut gemacht.


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#27

TWO HANDS: Australien 1999
 
Es gibt kein Böse und kein Gut. Alles ist nur eine Frage der Mischung.
Ein Türsteher einer Stripteasebar versucht sich bei einem zwielichtigen Ganoven ein paar Dollar zu verdienen. Logisch, das das nicht funktioniert (/ funktionieren kann) und er nun auf der Abschußliste des Gangsters steht. Was folgt sind schöne, komische, actionreiche Szenen und Dinge, die normalerweise nicht in einem Film auf diese Art passieren würden, aber nach Murphy passieren müßten ... Mehr will ich nicht verraten. Der Film ist ein absoluter Tipp. Selbstredend natürlich, dass die Australier ihren etwas anderen Humor nicht zu kurz kommen lassen.


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#28

WING COMMANDER: USA 1998
 
Chris, Chris, was hast Du uns da angetan .... Wenn ich überlege, wieviele Flugstunden ich mittlerweile mit Wing Commander und den Privateer Geschichten absolviert habe, dazurechne, daß ich die Programme alle gekauft habe - sie mir gefallen und viel Spaß bereitet haben - und mir dann diesen Film ansehe, dann, muß ich sagen, bin ich entweder zu alt, zu dumm, oder Teil eines gigantischen Rip-offs geworden. (Ich persönlich bevorzuge die letzte Variante.)
Der Film hat die Eleganz und das Styling eines von Origin produzierten Spiels. Und das positive zuerst: Wenn Origin, was ich glaube, ein neues Wing Commander Spiel rausbringt, dann dürfte die Spielengine noch um einiges schöner werden. Was zum einen bedeutet, daß ich dann wieder mal einen neuen Rechner brauche und ich zum anderen heute 90 Minuten lang einem Computerspiel zugesehen habe, was ich, seitdem ich in der Lage bin selbst Geld in Spielautomaten einzuwerfen nicht mehr getan habe.
Die ganzen Computeranimationen sind wie im Spiel, von den Farben von der Geschwindigkeit von allem. Und die Kilrathi sehen - mit Verlaub - scheiße aus. Da war die Henson-Variante besser, auch die Klotzgraphik in Wing Commander 1 war schöner und außerdem will ich wieder Mark Hamill sehen, naja, eigentlich lieber Ginger Lynn Allen (richtig geschrieben?), aber statt dessen bekomme ich J. "Das Boot" Prochnow und Matthew Lillard (der mir in seinen letzten Filmen auch besser gefallen hat).
Highlight des Films: Das Schiff der Guten die "TIGERS CLAW" versteckt sich auf einem Meteoriten und ein Zerstörer der Kilrathi fliegt drüber. Die "TIGERS CLAW" wird mittels eines guten, altbekannten "Pinng-pinnng-pinng" Signals geortet und sie werfen Bomben auf die Kiste, während Prochnow auf der Brücke steht und den Alten mimt. Das Einzige, das mir gefehlt hat war Herbert Grönemeyer ....
Tja, ich hatte nichts erwartet, wurde aber trotzdem enttäuscht. Dem Film fehlen Schwung, richtige Charaktere, eine sinnvolle Story und - ganz wichtig - eine Escape-Taste zum Skippen der Dialogszenen und Eingreifen in die Handlung.
Also lieber selbst am Rechner spielen, und da ist dann auch Ginger dabei. :)
Eine positive Sache habe ich aber doch noch: Die DEA Uniformen der Piloten waren wirklich schick, oder war es Ferrari? Ach und noch was: Investitionen in NOKIA scheinen sich zu lohnen, denn die gibts auch noch im Jahr 2600irgendwas..


Fantasy Filmfest: 1999
#29

WISHMASTER 2: USA 1999
 
Tja, aaaaalso. David Divoff ist wieder dabei. Und sonst. Hmm. Meiner Meinung nach hätten die Herren und Damen ruhig ein paar Dollar mehr in die SFX stecken können. Die Effekte sind teilweise beschämend durchschaubar. Die Story ist auch nicht so der Kracher - ich hatte mir mehr erwartet. Das klassische Problem eines Sequels. Dabei hatte es für mich den Anschein, als müsse Divoff im zweiten Teil weitaus mehr schauspielern - um SFX Kosten zu sparen? - und ich wurde die ganze Zeit über das Gefühl nicht los, daß versucht wurde einen zweiten J. Nickolson aus ihm zu machen (Grinsen, Mimik und so'n Kram). Nickolson ist aber besser. Kurz: Einmal ansehen ist OK, es gibt auch einige sehr schöne Szenen, aber zulegen werde ich mir den Film nicht. Anmerkung an dieser Stelle: Es gibt da eine DVD-Sonderedition mit WISHMASTER I & WISHMASTER II plus eine extra DVD mit behind the scenes, outtakes, commentary und so weiter für 69 Märker. Für jemdanden der WISHMASTER I noch nicht hat, sicherlich ein Angebot .... Bei Fragen, einfach mailen.